Schwarz-Gelb stimmt gegen Moratorium für Fracking-Technologie 11.05.2012 | Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Bad Oeynhausen Abgeordneten der CDU Steffen Kampeter und Norbert Röttgen (auch NRW Landtagskandidaten) trugen Entscheidung mit Mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP hat der Deutsche Bundestag gestern den Antrag der Bundestagfraktion Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema Fracking abgelehnt. Der Antrag sieht ein Moratorium für die Förderung von Unkonventionellem Erdgas vor, bis weitere wissenschaftliche Erkenntnisse zu der Technologie vorliegen. Die CDU Abgeordneten Steffen Kampeter, Staatssekretär und Norbert Röttgen, Umweltminister und NRW-Spitzenkandidat, haben auch gegen den Antrag der Grünen gestimmt. Sie stimmten genauso gegen die ähnlich lautenden Anträge von SPD und Linken. Beide wenden sich damit gegen Trinkwasser- und Umweltschutz in unserer Region. Die daraus folgenden Konsequenzen für Minden-Lübbecke hat die Bevölkerung vor Ort zu tragen Während sich Politiker von Union und FDP, so auch der CDU-Landtagskandidat Friedhelm Ortgies, in ihren Wahlkreisen als Fracking-Kritiker geben, bleiben CDU-Politiker in Berlin völlig untätig. Die Anträge der Opposition wurden abgelehnt, ohne dass die Koalition eigene Vorschläge gemacht hätte. Bettina Fuhg und Jürgen Friese, Landtagskandidaten der Grünen Minden-Lübbecke kritisieren die Entscheidung der Abgeordneten Kampeter und Röttgen scharf: „Die Fracking-Technologie ist mit vielen Risiken behaftet, die nicht hinreichend erforscht sind. Dazu zählen u.a. die mögliche Verunreinigung des Grundwassers mit giftigen Chemikalien, Erdbeben und ein immenser Flächenverbrauch. Kampeter und Röttgen müssen sich nun fragen lassen, wie ernst sie es mit Bürger- und Politikermeinungen vor Ort meinen. Staatssekretär Kampeter und Bundesumweltminister Norbert Röttgen, sind sich in Sachen Fracking offensichtlich mit dem CDU Landtagskandidaten Friedhelm Ortgies nicht einig. Dieses Bild ist symptomatisch für Union und FDP. Wenn es darauf ankommt, wird den Interessen der Industrie stets Vorrang vor Bürgerbeteiligung und Umweltschutz eingeräumt.“ Die Grünen Kandidaten Bettina Fuhg und Jürgen Friese sagen NEIN zu Fracking! Sie werden sich weiter für ein Moratorium und eine grundsätzliche Reform des antiquierten deutschen Bergrechts einsetzen, um Transparenz, Bürgerbeteiligung und Umweltschutz beim Bergbau zu stärken.
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